FRAGEN ZU BEHANDLUNG UND PRAXIS

Übernimmt meine Krankenkasse einen Teil der Behandlungskosten?

Private Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine osteopathische Behandlung meistens zu einem überwiegenden Teil, genauso wie Zusatzversicherungen für Heilpraktiker. Viele der gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine begrenzte Anzahl von Behandlungen anteilig. Um sicher zu gehen, sollten Sie Ihre Krankenkasse einmal kontaktieren. Hier ausserdem eine Liste, welche Krankenkassen in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen einen Teil der Kosten übernehmen:

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/alternative-heilmethoden/osteopathie/

Was muss ich zur Behandlung mitbringen?

Bringen Sie gerne Befunde mit, soweit diese für Ihr Anliegen relevant sind. Bequeme Kleidung und ein Handtuch sind kein Muss, aber für Sie selbst evtl. angenehm.

Ist eine osteopathische Behandlung schmerzhaft?

In der Regel nicht. Allerdings kann es sein, dass sich bei einer sog. direkten Behandlung von Faszien ein Schmerzempfinden bemerkbar macht. Diese Techniken bringe ich nur in Absprache mit Ihnen und stets nur kurz zur Anwendung.

Gibt es Parkmöglichkeiten, wenn ich mit dem Auto komme?

Die Praxis hat keine eigenen Parkplätze. Gleichzeitig gibt es eine Parkgarage im Mercado sowie einen Kundenparkplatz beim Rewe-Einkaufszentrum, beides etwa 5 Minuten fußläufig von der Praxis entfernt.

ALLGEMEINE FRAGEN ZUR OSTEOPATHIE

Wer darf als OsteopathIn arbeiten?

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung „OsteopathIn“  leider nicht geschützt. Insofern kann grundsätzlich jede Person sich als OsteopathIn bezeichnen. Allerdings verlangen Krankenkassen, dass man entweder die 5-jährige berufsbegleitende Ausbildung oder ein mehrjähriges Studium absolviert haben muss, wenn die Behandlungskosten übernommen werden sollen. Aus meiner Sicht eine sinnvolle Regelung, da dadurch sichergestellt wird, dass nur Personen mit einer fundierten Ausbildung als OsteopathIn abrechnen können.

Seit wann gibt es die Osteopathie?

Die Osteopathie wurde vor etwa 150 Jahren von Andrew Taylor Still, einem amerikanischen Arzt, gegründet. Er war unzufrieden mit den Methoden der damaligen Schulmedizin, die vier seiner Kinder nicht vor dem Tod bewahren konnte.
Er forschte unermüdllich im Bereich der Anatomie und Physiologoie, hatte aber auch großes Interesse an der Naturmedizin der Ureinwohner Amerikas. So entwickelte er ein ganzheitliches medizinisches Konzept, das davon ausging, dass der Mensch im Normalfall ein perfekt funktionierender Organismus ist, wenn die Ver- und Entsorgung über Blut-,und Lymphbahnen sowie die Steuerung über die Nervenbahnen gewährleistet ist. Die Wirbelsäule spielte als Zentrum der nervalen Versorgung dabei eine große Rolle für Still. Deswegen untersuchte er als erstes zunächst, ob es Verschiebungen bzw. Blockaden im Bereich der Wirbelsäule gäbe und löste diese dann mit sanften Manipualtionstechniken auf.

Verträgt sich die Osteopathie mit anderen Therapieformen (z.B. Physiotherapie, Homöopathie, Akupunktur)?

Osteopathische Behandlungen und Physiotherapie funktionieren sehr gut miteinander und können sich in den meisten Fällen wunderbar ergänzen. Auch homöopathische Behandlungen oder Akupunktur vertragen sich gut mit der Osteopathie, wobei mindestens 2-3 Tage zwischen den Behandlungen verstreichen sollten, damit der Körper mit den neuen Impulsen arbeiten kann. Was sich im Einzelfall darüber hinaus sinnvoll kombinieren läßt und was im Zweifel hierbei zu bedenken wäre, stimme ich bei Bedarf gern im persönlichen Gespräch mit Ihnen ab.

Woher kommt der Name „Osteopathie“?

Für Dr. Andrew Taylor Still, dem Begründer der Osteopathie, spielten die Knochen und insbesondere die Wirbelsäule für die nervale Versorgung des menschlichen Organismus eine zentrale Rolle. So untersuchte er zunächst, ob es im Bereich der Wirbelsäule Blockaden gäbe. Still ging davon aus, dass eine Fehlstellung der Wirbel einen negativen Einfluß auf Blutgefäße und Nerven habe und insofern den normalen Stoffwechsel behindere. Durch gezielte Grifftechniken brachte er den Knochen (aus dem Griechischen „osteon“) wieder in die richtige Position und verminderte somit das Leiden (griechisch „Pathos“). Deswegen nannte er seine Methode „Osteopathie“.